Pinguin-Icon Das größte Pinguinarium der Welt im Loro Parque auf Teneriffa

Dies ist Planet Penguin Hier leben Esels,- Humboldt-, Felsen- und Königspinguine. Aber nun mal der Reihe nach:
 
Die Idee des Pinguinariums stammt von ihrem Besitzer, Herrn Wolfgang Kiessling, einem auf Teneriffa ansässigen Deutschen. Planet Penguin funktioniert wie ein gigantischer Kühlschrank, es wurde die modernste Technologie verwendet, um Licht, Atmosphäre und den antarktischen Ozean möglichst naturgetreu zu erschaffen. Insgesamt 15 Pfleger (Biologe, Tierärzte, zehn Pfleger, ein spezialisierter Ingenieur und sein Assistent) kümmern sich täglich um das Wohlergehen der Pinguine. Das Pinguin-Haus dehnt sich auf einer Gesamtfläche von 3.900 m² aus. Die Pinguine leben in einem auf 0 Celsius gekühlten Ausstellungsraum, durch Glasscheiben von den Besuchern getrennt, mit einer Fläche von 600 m² und 600 m³ Wasser. Das Pinguinarium verfügt über Eisflächen, Schneeberge, Einwirkung von natürlichem Sonnenlicht und auf 10 Celsius gekühltes kristallklares Seewasser.
Die hier lebenden Pinguine stammen zum Teil aus Sea World in den USA, und wurden mit einem speziell angemieteten Flugzeug unter Begleitung eines Teams von Tierärzten nach Teneriffa gebracht. Es wurden aber auch mit Genehmigung der dortigen Regierung 117 Pinguineier direkt aus Südgeorgien geholt, die dann auf Teneriffa im Pinguin-Aufzuchtzentrum künstlich ausgebrütet wurden. 70 Pinguinküken erblickten so das Licht der Welt. Beim Sammeln der Eier wurde besonders darauf geachtet, dass erst nach dem 15. März noch in den Nestern verbliebene Eier gesammelt wurden, denn Küken, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschlüpft sind, haben so gut wie keine Überlebenschance. Pinguine, die dann noch fehlten, wurden aus anderen Zoos geholt.
 
Pinguine im Planet Penguin Planet Penguin ist ausgelegt auf bis zu 400 Pinguine, momentan leben dort 176 Pinguine der vier oben genannten Arten. Esels-, Felsen- und Königspinguine stammen aus der Subantarktis, der Humboldtpinguin dagegen aus Südamerika, deswegen wurde für ihn eine eigene Anlage gebaut.
Auch wenn die antarktischen Pinguine noch nicht gefährdet sind, so ist doch vorauszusehen, dass durch Verschmutzung der Umwelt, Überfischung der Meere usw. diese Tiere in absehbarer Zeit um ihr Überleben kämpfen müssen. Aus diesem Grunde ist die Replika eines kleinen Stück Antarktis dazu gedacht, den Besuchern des Loro Parque zu zeigen, welche Schönheit auf diesem Erdball existiert und dass es unsere Pflicht ist, die Tierwelt und deren natürliche Lebensräume zu schützen.


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